Codekonventionen

Um die Qualität von Software zu verbessern, sind Aspekte wie Wartbarkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität von großer Bedeutung. Um den Quellcode warten und gegebenenfalls an neue Anforderungen anpassen zu können, ist die Lesbarkeit des Codes essentiell.

Innerhalb eines Softwareunternehmens wird Software im Normalfall von vielen Personen entwickelt.
Da beim Programmieren jeder einen individuellen Stil entwickelt, ist die Lesbarkeit von “fremden”
Code unter umständen recht limitiert. Um die Lesbarkeit von Quellcode für alle erheblich zu verbessern, sollten Codekonventionen etabliert werden.

Codekonventionen sind Empfehlungen für das Erstellen und Strukturieren des Codes.
Sie beinhalten Empfehlungen:

  • zum Anlegen von Kommentaren
  • zur Bezeichnung von Variablen, Funktionen und Objekten
  • zur Formatierung von Deklarationen
  • zum Strukturieren und Formatieren von Anweisungen
  • zur Strukturierung und Formatierung von Text allgemein.

Selbstverständlich verbessert die bloße Existenz von Codekonventionen nicht
automatisch die Lesbarkeit des Quellcodes. Da sich die Softwareentwickler
an den neuen vorgeschriebenen Stil auch erst gewöhnen müssen, da diese unter
Umständen gänzlich konträr zu den eigenen Programmiergewohnheiten sind, ist das
Umsetzen von Codekonventionen ein längerfristiger Prozess.

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